Samstag, 26. März 2016

Schnecken: Beobachtungen, März 2016



So, ich kaufte mir ein Buch, das mir angeblich helfen könnte, die Schnecken in den Griff zu bekommen. Mehr dazu erwähne ich später.

Heute machte ich folgende Beobachtungen:

Die Schnirkelschnecken sind immer noch in der Einfahrt, etwas abgelegen von unserem hinteren Gartenteil, sie strebten in Richtung Straße und Richtung Garage.

Eine schaffte es ins hintere Beet bei mir an der Mauer. Hinten am Wald lagen zerbrochene Häuser, ich vermute, als Täter eher die Vögel als einen Igel. Andererseits sind die Vögel ja nachts nicht so sehr unterwegs, wenn die Schnirkelschnecken sich zeigen. Vielleicht doch ein Igel? Das wäre supi!

Weitere viele Schnirkelschnecken fand ich am Haus, dort ist ein längeres Beet, das ich betreibe.

Viele der "Schließmundschnecken" fand ich in den Beeten, jedoch nur auf braunen Teilen von Pflanzen. Als ich eine anleuchtete, ließ sie sich schnell fallen. Clever.

Die Akeleien waren gut von Nacktschnecken besetzt, leider. Verschiedene Arten.

Um den Jauchetopf herum fand ich ganz besonders viele Schnecken. Der Plastikboden von einem alten Planschbecken barg oben und unten besonders viele Schnecken. Er liegt bei der Jauche, obenauf tummelten die Schnecken sich im flachen Wasser???

Im Waldmeister fand ich viele Nacktschnecken.

Eine fand ich am Wald, viele am Komposthaufen.

Dann sah ich mir das Lungenkraut am Wald nochmal genauer an, da es ja kaum einen Schneckenbefall hatte bisher. Es ist umgeben von Nadeln einer Fichte. Habe dann den gesamten Bereich abgesucht, der von Fichtennadeln bedeckt war, KEINE EINZIGE SCHNECKE gefunden. 
Da kann gerne noch mehr Lungenkraut wachsen in Zukunft!

Keine Schnecke im Sand gefunden.

Keine Schnecke beim Kaffee gefunden.

Je weiter ich zum Wald ging, desto weniger Schnecken fand ich.

Je näher ich zur fetten Zone kam, desto mehr Schnecken fand ich.

Vorne an einem Beet fand ich viele Schnecken bei toten Stämmen, auch an der Hauswand.

Sehr viele Schnecken waren am Rhododendron, der noch jung ist.

Die Tendenz ist eindeutig, was in dem Buch steht, scheint zu stimmen. Ich werde den gesamten Garten umstrukturieren müssen, wenn ich das Schneckenproblem dauerhaft in den Griff bekommen möchte.

Am Totholz ansonsten keine Schnecken, nur, wie oben erwähnt, am Haus an dicken alten Stämmen.



26.03. - 27.03.2016

Sturm ist vorhergesagt. Es ist sehr windig draußen. Das mag die Ausbeute an Schnecken heute verkleinert haben.

Die Böden sind eher trocken.

An den Nadeln saßen drei sehr weiche Babynacktschnecken, ggf. junge Schnegel.

Keine Schnecke war am Jauchefass, das wir heute mit Wasser anfüllten.

Die Ködertomate blieb unbeachtet, nur eine Kellerassel saß auf ihr.

Viele Schnecken waren am Beet am Haus, dort in den Bartnelken, auf den Holzstämmen, an den Akeleien. Habe da heute noch Grünabfallsmoothie ausgegeben. Scheint ja lecker zu riechen.

Keine Bänderschnecke.

Die spanischen Wegschnecken werden immer größer, krass, von Tag zu Tag ist das deutlich sichtbar.
Oh, sie kommen nicht aus Spanien? - Ein "wissenschaftlicher Irrtum? - In Spanien gibt es sie nicht?

Da sie nun wegen des Kaffees, wegen der Holzspäne, wegen der Nadeln nicht mehr an die Zitronenmelisse und Akeleien am Hochbeet kommen, fraßen sie munter am Stochenschnabel herum??? - Da sah ich sie vorher noch nie dran. Das Beet am Hochbeet scheint insgesamt ziemlich interessant zu sein. Was ist dort anders? Hier saßen einige auch wieder im Waldmeister.


02.04.2016: 122 Schnecken bei einem Rundgang gefunden. Besonders befallen: Traubenhyazinthe, Tulpen, Narzissen, Brennnesseln, sie schafften es unter eine Anzuchthaube (Krass!), Akelei. Keine unter einer neuen Mulchschicht, viele auf der Wiese, viele im Chaosbeet vorne, keine am Komposthaufen, eine am Bierköder, wenige am Matschköder, keine auf der Wiese der Nachbarn (?), keine an den Hochbeeten und Fässern, eine mitten im Kaffee, viele an so dickfleischigen Veilchen, viele in den Bartnelken. 





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen